"Lasst uns endlich in Ruhe!"
Eine Milliarde Menschen hungert, während die fruchtbaren Flächen ihrer Heimatländer für Biosprit und die Produktion von Futtermitteln für die Fleischindustrie verwendet werden. Telepolis bringt heute eine zutreffende Analyse der aktuellen Nahrungsmittelkrise und erklärt auch die geschichtlichen Hintergründe des Hungers in ärmeren Ländern: Zuerst ging es um den Export von "Kolonialwaren", dann kam die ebenfalls auf Export ausgerichtete Industrialisierung der Landwirtschaft auf Druck der internationalen Handels- und Finanzinstitutionen, die die Bauern in die Abhängigkeit von multinationalen Lebensmittel-, Chemie- und Gentechkonzernen trieb.
"In einem Radio-Interview in den USA wurde ich gefragt, was der US-amerikanische Präsident tun könne, um den indischen Bauern zu helfen", zitiert der Artikel den indischen Agrarexperten Devinder Sharma: "Es war eine Life-Sendung und meine Antwort lautete: 'Lasst und am besten in Ruhe.' Wenn sich Europa und die USA nicht länger bei uns einmischen würden, könnten wir die indische Landwirtschaft wieder so entwickeln, dass sie zu einem Modell würde, zu einem Vorbild für andere. Aber Europa und die USA hindern uns daran: Mit ihrer Handelspolitik, mit ihren Geldgeberorganisationen, mit ihren multinationalen Konzernen und mit ihren Versicherungsgesellschaften."
"In einem Radio-Interview in den USA wurde ich gefragt, was der US-amerikanische Präsident tun könne, um den indischen Bauern zu helfen", zitiert der Artikel den indischen Agrarexperten Devinder Sharma: "Es war eine Life-Sendung und meine Antwort lautete: 'Lasst und am besten in Ruhe.' Wenn sich Europa und die USA nicht länger bei uns einmischen würden, könnten wir die indische Landwirtschaft wieder so entwickeln, dass sie zu einem Modell würde, zu einem Vorbild für andere. Aber Europa und die USA hindern uns daran: Mit ihrer Handelspolitik, mit ihren Geldgeberorganisationen, mit ihren multinationalen Konzernen und mit ihren Versicherungsgesellschaften."
clows - 23. Apr, 11:11





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