Indigenes Volk ohne Zivilisationskontakt in Amazonien entdeckt

An der Grenze zwischen Brasilien und Peru entdeckten Forscher der brasilianischen Behörde zum Schutz indigener Völker FUNAI nach 20 Stunden Flug eines von vier dort lebenden Völkern, die noch niemals Kontakt zur westlichen Zivilisation gehabt haben. Das berichtet die Online-Zeitung UOL.
Die Männer des Volkes versuchten, das Flugzeug mit Pfeil und Bogen zu beschießen, während sich Frauen und Kinder versteckten. "Wir sind glücklich über diese 'Empfang', denn er zeigt, dass dort noch alles in Ordnung ist", sagte der Expeditionsleiter. Die FUNAI veröffentlichte die aus der Luft aufgenommenen Bilder, um die Unterstützung der Regierungen Brasiliens und Perus zum Schutz dieser Völker zu gewinnen - also der weiteren Verhinderung des Kontakts mit westlichen Zivilisationen. Indigene Gemeinschaften im Amazonasgebiet sind vor allem durch die Interessen der Rohstoff- und Agrarindustrie, zunehmend aber auch von evangelikalen Missionaren bedroht.
Auf der ganzen Welt gibt es nur noch 100 isoliert lebende Völker, davon 40 in Brasilien.
clows - 30. May, 12:22






Vermutlich in keinem Land der Welt leben so viele Transgender-Personen wie in Brasilien. Und vermutlich ist Danielly die einzige Transe Brasiliens, die in ihrer Doktorarbeit über Prostitution aus eigener Erfahrung berichten kann. Untertags forscht der Psychologe und Literaturwissenschafter Sarug Ribeiro an der Universität von Minas Gerais, während er/sie als Danielly jede Nacht von neun bis vier an der Avenida Antonio Carlos auf Kunden wartet. Das sind größtenteils Familienväter, sagt sie, unter ihnen besonders viele Militärs. Deshalb will sie jetzt auch ein Buch schreiben, Arbeitstitel "Briefe an einen Oberleutnant". Sie liebt ihren Job und würde ihn gegen keine bürgerliche Arbeit der Welt eintauschen, auch wenn sie sich mehr Schutz vor gewalttätigen Spinnern und die Anerkennung der Prostitution als normalen Beruf wünscht. Sie hält es auch für wichtig, zwischen jenen zahlreichen SexarbeiterInnen zu unterscheiden, die sich so wie sie zu ihrem Beruf berufen sehen, und den ebenfalls zahlreichen, die aus Not oder als Minderjährige zur Prostitution gezwungen werden. Sie selbst sieht sich in der Tradition des antiken Griechenland, wo Prostituierte als Heilige und Priesterinnen verehrt wurden. "Es ist göttlich", sagt sie und meint das wörtlich, "es gibt einfach nichts besseres."

